Sonntag, 13. Oktober 2013

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Die "(Oh) Wow"-Liste (5/40)


Früh morgens aus dem taubehangenen Zelt aussteigen, zum Strand gehen und in der Kälte die aufgehende Sonne hinter den Umrissen einer weit entfernten Insel beobachten, während sich der Morgennebel in den Sandbanken des Strandes verkriecht. Das Rauschen des Meeres, der unendlich weite Blick und der menschenleere Strand machen mir zum ersten Mal bewusst, dass ich auf der anderen Seite der Welt bin, in meinem eigenen persönlichen Paradies.




Dienstag, 20. August 2013

Die "(Oh) Wow"-Liste (4/40)

Wow. In eine Höhle klettern ohne Schuhe und Licht und einen Raum voller Glühwürmchen betrachten. Unwirklich wie das Phantasmagoria Moth Gate von World's End Girlfriend. 
Ich bin verzaubert.




Donnerstag, 15. August 2013

Die "(Oh) Wow"-Liste (3/40)


Nachts am Hafen sitzen und einem Musikpärchen zuhören, das Liebeslieder säuselt und dabei den Blick über das dunkle Meer schweifen lassen, während ein Feuerwerk den Himmel erleuchtet. Und in meine Harmonika säuseln!

Dienstag, 6. August 2013

Die "(Oh) Wow"-Liste (2/40)

2. Neben den unzähligen Meerestieren im Aquarium den Oktopus beobachten. Seine beeindruckende und majestätische Art sich fortzubewegen hält mich gefangen und ich stehe mindestens 15 Minuten sprachlos vor ihm.



Samstag, 3. August 2013

Die " (Oh) Wow"-Liste (1/40)

Es ist jetzt über einen Monat her, seitdem meine Maschine wieder in Deutschland gelandet ist und zum ersten Mal packt mich das Fernweh, die Sehnsucht in die Vergangenheit und der Wunsch zurück nach Neeuseeland. Zu all den fantastischen Momenten, die ich dort in Ein-, Zwei- und Vielsamkeit mit fantastischen Persönlichkeiten verbringen durfte. In einer Zeit, in der ich meiner Spontaneität freien Lauf lassen konnte und nicht ständig in geistige Blokaden renne. Zwar konnte ich die vergangenen Wochen mit fantastischen Menschen verbringen, die mich liebevoll Willkommen geheissen haben und mit denen ich herrliche Momente verleben durfte, doch alle werden beherrscht von ihrem ganz persönlichen Alltagsrythmus voller Pflichten, der es nur schwer erlaubt, einfach inne zu halten und sich das Jetzt zu vergegenwärtigen. Natürlich ging es mir vor meiner Reise ebenfalls so und es ist schwer, sich dem zu entziehen oder nicht nachzugeben, es zeigt aber deutlich, wie sehr man sein Leben bestimmten Routinen widmet, die einen fest im Griff haben.

Aus diesem Anlass heraus habe ich mich wieder einmal in meine Wow-Liste zurückgezogen. Diese Liste repräsentiert eben jene Momente, die mich inne haben lassen und ein dickes "Oh, wooow" aussprechen lassen, ob nun jemand da war oder nicht. Darin sind einige sehr bedeutsame, manchmal sehr private, aber vor allem wunderschöne Momente aufgehoben, die mich in tiefe Kontemplation getrieben haben und noch lange mit diesem Hochgefühl an Glück einher gingen. Zu fast jedem Moment notierte ich zudem einen Song, der gerade zu dieser Zeit lief oder in meinem Kopf rum spukte. Diese 9 Monate, konserviert im akustischen Korsett möchte ich hier und in einer Playlist veröffentlichen und mir wie ein Maori-Tattoo in die Seele schreiben. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten und vielleicht hilft es ja, die Maschinen eurer Routinen für ein paar Augenblicke Inne zu halten.


1. Über Auckland auf dem Vulkan Mt. Eden stehen und den Blick über die unzähligen Häuser, den Ozean und die fantastischen Wolken schweifen lassen, breit grinsen und das erste Mal frei sein.





Mittwoch, 17. Juli 2013

Zurück in Deutschland



Fast zwei Wochen ist es nun her, das ich gelandet bin und mich seit dem in meiner alten Heimat wieder umschaue. Nach anfänglichen Schlaf- und Hitzeproblemen habe ich mich an das Klima und den Alltag wieder ein wenig gewöhnt, auch wenn meine Gedanken noch immer am Steg des Wanaka-Sees sitzen um den Blick über das Wasser und den Sonnenuntergang schweifen zu lassen.
Aber auch daheim gibt es allerlei zu entdecken. Bäume voll Kirschen werden geerntet und verzücken meinen Alltag. Ich spiele mit Freunden Basketball, schlendere durch Berlin und schwimme in abgelegenen Seen, das Meltfestival lockt mit einem fantastischen Line-Up fürs Wochenende und lässt mich viele neue Musiker entdecken. Außerdem werde ich dort viele meiner engsten Freunde wieder sehen und gemeinsam mit ihnen Zeit verbringen, Musik hören und Pläne schmieden!




Doch wie wird es weitergehen? Wo werde ich arbeiten und wo wird es mich hinziehen? Das sind alles Fragen, die ich noch nicht zu beantworten vermag, so langsam lichtet sich aber immerhin der Nebel der wolkenverhangenen Gedanken und scheint mir einige Perspektiven aufzuweisen. Ich weiß nur, dass ich mehr denn je voller Tatendrang bin und etwas bewegen möchte. Ich möchte Menschen beeinflussen, ihnen helfen und Perspektiven aufzeigen. Vielleicht gehe ich auch wieder an die Uni? Ich bin gespannt. In einem Jahr schaue ich auf diesen Beitrag zurück und werde verschmitzt grinsen oder über meine utopischen Vorhaben lachen.

Aber wie hat Nietzsche schon gesagt?

Heute ist die Utopie vom Vormittag die Wirklichkeit vom Nachmittag.